Masterstudium Digital Communication and Creative Media Production an der FHGR | Graubündner Kantonalbank

Masterstudium Digital Communication and Creative Media Production an der FHGR

Ann Zogg 29.02.2024
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Brainstorming

Kooperation FHGR und GKB
Die GKB unterstützt den Masterstudiengang seit der Lancierung. Dabei begleiten wir die Studenten auf Augenhöhe. Dies beinhaltet eine enge Zusammenarbeit im Studium und eine offene Kommunikation über die Bedürfnisse und Anforderungen der GKB. Die Studierenden haben so Gelegenheit, ihre an der FHGR erworbenen Fähigkeiten bei der GKB in der Praxis anzuwenden und gleichzeitig in die Arbeitswelt einzutauchen.

 

Fünf Fragen an Bianca Bärlocher, Studiengangsleitern

Bianca, was macht den neuen Masterstudiengang speziell und die Absolventinnen und Absolventen attraktiv für die Berufswelt?

Unser Masterstudium Digital Communication and Creative Media Production ist erst im Herbst 2023 gestartet. Es ist grossartig zu sehen, dass bereits knapp 40 Studierende daran teilnehmen. Ein interessantes Merkmal des Studiengangs ist, dass er aus einer Kooperation zwischen der Universität Fribourg und der Fachhochschule Graubünden besteht und mit einem Fachhochschulabschluss angetreten werden kann. 
Der Masterstudiengang vereint die Stärken beider Bildungsinstitutionen. Das System ist durchlässiger und ermöglicht es den Studierenden, das fundierte Wissen der Universität mit den technischen und praktischen Aufgaben der Fachhochschule zu verbinden. Am Ende des Studiums erhalten die Absolventinnen und Absolventen einen Doppelabschluss auf Universitäts- und Fachhochschulniveau, was sie für den Arbeitsmarkt spannend macht.


Was sind die Key Factors und Schwerpunkte der Studieninhalte?

Die Studieninhalte konzentrieren sich auf verschiedene Aspekte der digitalen Kommunikation und der kreativen Medienproduktion. Die Studierenden lernen, wie sie innovative Lösungen in der Berufswelt umsetzen können, indem sie theoretische Kenntnisse mit praktischen Fähigkeiten verknüpfen.
Das Studium kombiniert Kommunikationswissenschaften mit praktischer Medientechnologie. Studierende erwerben Kenntnisse in Medienforschung, innovativen Theorien und sie produzieren Film, Text, Grafik und Audio. Die Fähigkeiten erstrecken sich auf digitale Anwendungen wie Websites, Social Media, Serious Games und Augmented-/Virtual Reality. Das Programm qualifiziert für den Arbeitsmarkt und ermöglicht die Analyse des digitalen Strukturwandels in Gesellschaft und Medien. Moderne Anwendungen wie 3D und Augmented Reality werden vermittelt.


Wie sieht die Zusammenarbeit mit der GKB aus?
Die GKB als Praxispartnerin ermöglicht den Studierenden Einblicke in die Abläufe der strategischen Kommunikation. Die Studierenden konzipieren und realisieren Projekte, die nicht nur relevant, sondern auch von direktem Nutzen für die Graubündner Kantonalbank sind. Eine klassische Win-Win-Situation also. Die Studierenden wenden ihr erworbenes Wissen in der Praxis an und lernen eine potenzielle Arbeitgeberin kennen, während die GKB von innovativen Konzepten profitiert.
 

Wo siehst du die Einsätze der Studierenden bei der GKB konkret? Wie könnte eine digitale Anwendung für die strategische Kommunikation in der Praxis aussehen?

Die Möglichkeiten sind vielfältig. Die Studierenden können digitale Anwendungen wie Serious Games, analog-dialogische Formate, Apps, interaktive Websites und mehr entwickeln. Bei der Umsetzung in der Praxis erhalten sie viel Freiheit, um das passende Produkt für die Bank zu entwickeln. Durch Unity-Programmierung können beispielsweise Audioproduktionen, Games und Animationen erstellt werden. Diese Anwendungen würden die Interaktionen zwischen Kundinnen und Kunden und der Bank ermöglichen und die strategische Kommunikation in der digitalen Welt stärken.


Die Studierenden durchlaufen während dem Studium inhaltliche, medientechnische und empirische Prozesse - was genau ist damit gemeint?

Zu Beginn absolvieren die Studierenden Grundlagen-Module mit Fokus auf dem wissenschaftlich fundierten Arbeiten. Im zweiten Semester beginnen sie mit Projektarbeiten, welche inhaltliche, medientechnische und empirische Prozesse beinhalten. Hier erforschen die Studierenden die Fragestellungen von Unternehmen und eruieren die entsprechenden Bedürfnisse. Sie können dadurch ihre Aufgaben und Ziele definieren und planen, welches Produkt die beste Lösung für die Problemstellung bringt.
 

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